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Die Rhythmik Lehre - 610102

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Die Rhythmik Lehre - 610102
Die Rhythmik Lehre - 610102
AMA - Die Rhythmik Lehre
von Frank Haunschild
Ein musikalisches Arbeitsbuch für Instrumentalisten, Sänger und Tänzer in Klassik,
Rock, Pop und Jazz.

168 Seiten
ISBN: 3-927190-01-2
Bestell-Nummer: AMA 610102

Vorwort
"Das weite Feld der Rhythmik wurde in der ansonsten hochentwickelten Musikpädagogik
lange Zeit stiefkindlich behandelt. Dadurch ist bis heute noch die Meinung weit verbreitet,
daß man "Rhythmus hat oder eben nicht".
Durch meine langjährige pädagogische Arbeit im rhythmischen Bereich bin ich jedoch zu
der Überzeugung gelangt, daß man sich sowohl durch die Auseinandersetzung mit der
Rhythmik im allgemeinen als auch durch das Umsetzen dieser Erkenntnisse in die
Praxis ebenso weiterentwickeln kann wie zum Beispiel auf instrumentaltechnischem oder
harmonischem Gebiet.
Das Ziel dieser Rhythmiklehre ist es, das rhythmische Bewußtsein des Lesers zu
erweitern.
Dieses Buch erschließt sich einem jedoch erst, wenn man sich ans Üben macht: Es ist
ein Übungs- und Arbeitsbuch, nicht unbedingt ein Lesebuch. Es ist in drei Teile
gegliedert:
Im ersten Teil werden die Grundlagen vermittelt, die für das allgemeine Verständnis
rhythmischer Zusammenhänge benötigt werden, wie z. B. die Notenschrift, die Taktarten,
die Mikrotime, die Arbeit mit dem Metronom, das Zählen und dergleichen.
Der zweite Teil behandelt ausführlich die binären und ternären Haupt-Unterteilungsarten
von Rhythmen. Hierbei werden die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten des Metronoms
ebenso behandelt wie alle binären und ternären rhythmischen Standard-Figuren, die ein
sicheres Vom-Blatt-Spiel ermöglichen. Im achten Kapitel werden die verschiedenen
binären und ternären Doubletime- und Halftime-Ebenen vorgestellt, die vor allem in der
improvisatorischen Praxis von Rock, Pop und Jazz Verwendung finden.
Der dritte Teil dieser Schule ist schließlich der Polyrhythmik gewidmet.
Zu jedem wichtigen Sachverhalt sind eine Reihe von Beispielen aufgeführt.
Am Ende dieses Buchs befindet sich ein alphabetischer Index der wichtigsten
rhythmischen Fachbegriffe.
Diese Schule baut auf der Erkenntnis auf, daß man nur dann erfolgreich an seiner
eigenen Rhythmik arbeiten kann, wenn man die Möglichkeit hat, sich selbst zu
kontrollieren. Aus meiner Erfahrung heraus ist dies am besten mit Hilfe eines Metronoms
als Zwischenkontrolle zu erreichen.
Wenn man die in dieser Schule enthaltenen Übungen wie beschrieben ausführen kann,
hat man mit Sicherheit sein rhythmisches Gefühl enorm verbessern können. Es ist dann
nicht mehr unbedingt erforderlich, immer mit einem Metronom zu üben.
Das Ziel ist es also, sich so lange mit Hilfe der Zwischenkontrolle zur rhythmischen
Sicherheit und Selbständigkeit zu erziehen, bis man auf das Metronom verzichten kann."

Inhalt
I. Teil: Die rhythmischen Grundlagen

1. Kapitel: Die rhythmischen Grundbegriffe
- Die rhythmischen Grundbegriffe
- Metrum, Puls und Rhythmik
- Der Takt
- Die Notenwerte
- Die Dreiteilung von Notenwerten (Triolen)
- Von den Duolen zu den Novemolen
- Die Pausenzeichen
- Der Punkt
- Der Haltebogen
- Der Viervierteltakt
- Andere Taktarten
- Betonte und unbetonte Taktzeiten
Synkopen
- Beat und Offbeat
- Time und Mikrotime
- Timing, Timefeeling und Groove
- Phrasierungs- und Artikulationszeichen
- Die dynamischen Bezeichnungen
- Allgemeinmusikalische Bezeichnungen
- Rhythmische Sonderzeichen

2. Kapitel: Das Metronom
- Metronom und Drumcomputer
- Die Arbeit mit dem Metronom
- Das Erlangen der rhythmischen Selbständigkeit

3. Kapitel: Das kleine Einmaleins der Rhythmik
- Das Zählen
- Das Vorzählen
- Die Sektionen beim Üben mit dem Metronom

II. Teil: Binär und Ternär

4. Kapitel: Die Pyramide
- Das Zählen der Pyramide
- Die Pyramide in der Horizontalen
- Die Pyramide in der Vertikalen

5. Kapitel: Die zwei Hauptunterteilungsarten
-Die binäre Unterteilung
- Die ternäre Unterteilung
- Das Bestimmen der richtigen Unterteilung

6. Kapitel: Binär
- Das Metronom auf Zwei und Vier
- Die Füße auf Eins und Drei
- Die Füße auf Zwei und Vier
- Das Metronom auf " "
- Das Metronom auf "e"
- Viertel, Achtel und Sechzehntel mit 16tel-Zwischenkontrolle
- Koordinationsübungen mit Wechselschlag in binärer Mikrotime
- Binäre Akzentverschiebungen
- Die binären Unterteilungsmöglichkeiten einer Viertelnote
- Die acht binären Standardfiguren und ihre Varianten
- Rhythmische Übungen mit binärer Unterteilung

7. Kapitel: Ternär
- Das Metronom auf dem dritten Triolenachtel
- Das ternäre Zählen
- Koordinationsübungen mit ternärer Mikrotime
- Ternäre Akzentverschiebungen
- Die ternären Unterteilungsmöglichkeiten einer Viertelnote
- Die drei ternären Standardfiguren und ihre Varianten
- Rhythmische Übungen mit ternärer Unterteilung
- Binäre Standardfiguren mit Dreier-Unterteilungen
- Viertel-Zwischenkontrolle (das Metronom auf Zwei und Vier)
- Die Annäherung zwischen binärer und ternärer Phrasierung
- Mischformen binärer und ternärer Unterteilung
- Die vorgezogene Eins

8. Kapitel: Doubletime und Halftime
- Doubletime-Feel und Halftime-Feel
- Binäre und ternäre Unterteilung von Doubletime und Halftime
- Binäre Doubletime und Halftime
- Ternäre Doubletime und Halftime
- Binäre und ternäre Mikrotime bei Doubletime und Halftime
- Die Verdoppelung und Halbierung des harmonischen Rhythmus

III. Teil: Die Poyrhythmik

9. Kapitel: Polyrhythmen und Verschiebungen
- Überlagerungen
- Rhythmische Modulation
- Metrische Modulation
- Drei gegen Zwei
- Zwei gegen Drei
- Komplementär-Polyrhythmen
- Sechs gegen Vier und Vier gegen Sechs
- Akzentverschiebungen mit überlagerten Rhythmen
- Die Anwendung polyrhythmischer Figuren in anderen Metren
- Vier gegen Drei
- Drei gegen Vier
- Fünf gegen Zwei
- Zwei gegen Fünf
- Sieben gegen Zwei und Zwei gegen Sieben
- Neun gegen Zwei und Zwei gegen Neun
- Fünf gegen Drei und Drei gegen Fünf
- Fünf gegen Vier und Vier gegen Fünf
- Sieben gegen Drei und Drei gegen Sieben
- Sieben gegen Vier und Vier gegen Sieben
- Neun gegen Vier und Vier gegen Meun
- Dreidimensionale Polyrhythmik

Anhang: Aus der rhythmischen Praxis von Jazz, Rock und Pop

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