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The Field Cupid's Head

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The Field Cupid's Head
The Field Cupid's Head
The Field

Cupid's Head
  • Format: D-2LP+CD    
  • Label: KOMPAKT
  • VÖ: 27.09.2013    
  • Artikel-Nr. KOMPAKT290
  • Barcode: 0880319084430
Gefeiert als sein "bislang vielfĂ€ltigstes und befriedigendstes Statement" (Resident Advisor) und ein "Siegeszug fĂŒr die Kraft des Loops" (XLR8R), schoß THE FIELDs LOOPING STATE OF MIND (KOMPAKT CD 94) - Axel Willners drittes Album unter seinem wohl bekanntesten Projektnamen - hoch in die 2011er Charts und fand einen Platz auf so ziemlich jeder der Menschheit bekannten Jahresbesten-Liste. Der Erfolg ragte weit in das Jahr 2012 hinein, mit ausverkauften Konzerten und allseits hochgelobten Remixen (KOMPAKT 263). Nun prĂ€sentiert der in Berlin ansĂ€ssige Schwede CUPID'S HEAD, das erste von ihm allein eingespielte Album seit dem DebĂŒt FROM HERE WE GO SUBLIME (KOMPAKT CD 57) und ein kraftvolles Update seines bahnbrechend hypnotischen Stils, aber auch ein Aufbruch zu neuen Ufern, persönlich wie musikalisch.

Ein erster Blick auf das schwarze Cover verrĂ€t bereits einiges ĂŒber die tiefgreifenden VerĂ€nderungen, die in den kĂŒnstlerischen Kosmos von THE FIELD Einzug gehalten haben, wo die Werkzeuge die gleichen bleiben mögen, doch das Ergebnis sich deutlich von dem unterscheidet was zuvor kam. "Als ich mit der Arbeit an CUPID'S HEAD begann, war ich zuerst ziemlich hilflos", sagt Axel, "ich fĂŒhlte mich, als ob ich nichts hatte, was ich in ein neues Album hĂ€tte einfließen lassen können, und ich bin nicht der Typ, der sich hinsetzt und etwas aus dem Studio herausquetscht. Doch dann, nach ein paar schĂŒchternen Versuchen, hatte ich den ersten Loop am Laufen." Dieser Anfangsloop agierte als InitialzĂŒndung und wurde schließlich zu NO.NO..., ein intensives StĂŒck konkrete Poesie, das sich in wunderschönen Soundschwaden auflöst, und den SchlĂŒsseltrack von CUPID'S HEAD darstellt... "er legt den Grundstein fĂŒr die Stimmung des gesamten Albums"

Diese Stimmung ist erkennbar komplex und nicht leicht zu kategorisieren, da THE FIELDs vielschichtiger Sound-Ansatz inzwischen die eigenen technischen Grundlagen transzendiert und weit ĂŒber reine Produktions-Schauwerte hinausgreift. Nun ist die ursprĂŒngliche Botschaft zum Medium fĂŒr Ă€ußerst unterschiedliche Emotionen geworden, die auch von Axels vielen Nebenprojekten beeinflußt wurden: "wenn man zum Beispiel das Ende von BLACK SEA nimmt und sich dann anhört, was ich als BLACK FOG gemacht habe... da gibt es eine enge Verbindung", sagt der Produzent, der sich auf die allgegenwĂ€rtigen Spuren bezieht, die seine Alter Egos - etwa der selige Ambient von LOOPS OF YOUR HEART oder die von klassischen Horrorfilmen inspirierten dĂŒsteren Disco-Elemente von BLACK FOG - ĂŒberall in CUPID'S HEAD hinterlassen haben.

Vom Startepos THEY WON'T SEE ME bis zum optimistischen (und sehr "Field-isch" klingenden) Titeltrack, dem transparenten Softcore von A GUIDED TOUR oder den faszinierenden Ambient-Ornamenten von 20 SECONDS OF AFFECTION lĂ€dt CUPID'S HEAD den Hörer zu einer hochgradig immersiven Erfahrung ein, die sich auf dem Tanzflur ebenso heimisch fĂŒhlt wie im Wohnzimmer. Kontinuierlich durch die WĂ€lder seiner einzigartigen Klangwelt streifend, findet das Album mehr als nur einen Kaninchenbau zum mutigen Erforschen und schreibt im Grunde den Liebesbrief an den Loop, welcher im Zentrum von THE FIELDs Quasi-Techno steht, komplett neu, um mehr als nur einen Adressaten zu erreichen. Eher offen gehalten als hermetisch abgeriegelt, prĂ€sentiert CUPID'S HEAD sich als ungemein zugĂ€ngliches Werk, dessen Fokus weit hinter dem Tunnelblick von Studio-Eskapaden oder aufwĂ€ndiger Nabelschau liegt. Oder auch, wiederum in Axels eigenen Worten: "CUPID'S HEAD handelt von Zukunftsvisionen, klitzekleinen Maßnahmen und deren Konsequenzen, von SentimentalitĂ€t und ganz gewiß... vom Leben."



The Field ĂŒber "Cupid's Head":

"Als ich mit der Arbeit an CUPID'S HEAD begann, war ich zuerst ziemlich hilflos. Ich fĂŒhlte mich, als ob ich nichts hatte, was ich in ein neues Album hĂ€tte einfließen lassen können, und ich bin nicht der Typ, der sich hinsetzt und etwas aus dem Studio herausquetscht. Das muß als eine Art natĂŒrlicher Flow aus mir herauskommen. Zu der Zeit war ich auch zu sehr mit anderen Dingen beschĂ€ftigt - z.B. dem Alltagsleben -, um einen Anfang zu erzwingen. Außerdem hörte ich privat eher langsame Sachen - Ambient und Drones -, so fĂŒhlte sich alles zuerst ein wenig seltsam an."

"Doch dann, nach ein paar schĂŒchternen Versuchen, hatte ich den ersten Loop am Laufen, der sich in kĂŒrzester Zeit zu "No.No..." weiterentwickelte. Das war eine Art Offenbarung fĂŒr mich, da sich das neu anfĂŒhlte, und anders, und das war der Moment, wo alles herauskam. Dies ist das erste Album seit "From Here We Go Sublime", das ich alleine produziert habe und zum ersten Mal ohne Computer, nur Hardware... es fĂŒhlte sich wie der richtige Weg an. Danach ging das Schreiben und Aufnehmen sehr schnell. Niemand hat erwartet, daß ich das Album so schnell fertigstelle, vor allem nicht das Label oder meine Band. Das kam alles nur in meinem Berliner Studio zustande - alleine."

"Auf "Cupid's Head" kann man sofort die Spuren der anderen Projekte ausmachen, die ich nebenher betrieben habe - wie Black Fog, Hands und Loops Of Your Heart. Diese anderen Projekte treiben mich kontinuierlich an und beinflussen mich als The Field, denke ich. Wenn man zum Beispiel das Ende von "Black Sea" nimmt und sich dann anhört, was ich als Black Fog gemacht habe... da gibt es eine enge Verbindung. Andere Bands oder KĂŒnstler hingegen haben mich nie so sehr beeinflußt... es geht mehr um andere Aspekte im Leben, von denen ich mich inspiriert fĂŒhle."

"Ein SchlĂŒsseltrack auf "Cupid's Head" ist fĂŒr mich definitiv "No.No...". Das hat wie bereits erwĂ€hnt viele GrĂŒnde, und weil er den Grundstein legt fĂŒr die Stimmung oder Tonfall des gesamten Albums. Es ist eines der energetischsten Alben, die ich bisher gemacht habe, finde ich. Es gibt auch optimistischere und sehr "Field-ische" Tracks - wie den Titeltrack - da das ein ebenso großer Teil meiner Musik ist. Aber andererseits ist das Album dĂŒsterer und langsamer als die vorherigen, zumindest fĂŒr meine Ohren."

"FĂŒr mich handelt "Cupid's Head" von Zukunftsvisionen, klitzekleinen Maßnahmen und deren Konsequenzen, von SentimentalitĂ€t und ganz gewiß... vom Leben."

"Zuguterletzt - man wird wahrscheinlich nicht so viele Interviews mit mir da draußen finden oder uns soviel spielen sehen wie frĂŒher. Ich bin nun seit gut sieben Jahren mit kleinen Unterbrechungen auf Dauertour gewesen. Unterwegs - und zwischen den Touren - liegt ein Großteil meiner Aufmerksamkeit genau darauf - und nur darauf. Also, Zeit im Studio mit dem Touren unter einen Hut zu bringen, war ungemein schwierig und hart zu verkraften. Die Zeit zu finden um neue Musik zu schreiben stellte sich als so gut wie unmöglich heraus, da das eine Menge KreativitĂ€t und neue Ideen verlangt. Ich habe vor kurzem realisiert, daß mich mein Leben auf der BĂŒhne davon entfernt hat, und wie wichtig es fĂŒr mich ist, mehr Musik zu schreiben und kreativ zu sein. In der Schule war ich nie der Junge, der gerne vor der Klasse gesprochen hat, es ist fĂŒr mich Ă€ußerst anstrengend, ĂŒber einen lĂ€ngeren Zeitraum hinweg eine öffentliche Person zu sein. Also muß ich, um meine KreativitĂ€t wieder anzufachen, die Dinge ein wenig langsamer angehen lassen, zumindest bis auf weiteres.


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