Marshall ECC-83 / 55 Vorstufenröhre Marshall DSL401, TSL60

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Marshall ECC-83 / 55 Vorstufenröhre Marshall DSL401, TSL60
Marshall ECC-83 / 55 Vorstufenröhre Marshall DSL401, TSL60

Marshall ECC-83 / 55 Vorstufen Röhre

Die ECC83 ist eine bekannte Elektronenröhre, die vorwiegend für Niederfrequenz-Anwendungen konzipiert wurde. Die amerikanische Bezeichnung lautet 12AX7. Sie wurde in den 1940er Jahren von RCA entwickelt. Die Röhre ist eine Verbundröhre und verfügt über zwei unabhängige und elektrisch identische Triodensysteme in einem Glaskolben. Wegen ihrer auf Audioanwendungen ausgerichteten Eigenschaften (geringes Rauschen und geringe Mikrofonie) gehört die ECC83 zur Standardbestückung in den Kleinsignalstufen von Gitarrenverstärkern und wird deswegen aktuell noch in größeren Stückzahlen produziert. Geeignet für Marshall DSL401 und TSL60.

Features:

  • Heizung: E - 6,3 V
  • Systemart: C - Triode
  • Systemart des 2. Systems: C - Triode
  • Sockelart: 8 - Novalsockel
  • Gitterkennlinie: 3 - laufende Nummer



Marshall    Herstellerinformation

Der gigantische Erfolg der E-Gitarrenmusik in den 60er verlangte nach immer stärkeren
Leistungen. Es war an der Tagesordnung, dass bekannte Bands es nicht schafften, mit
ihren 30-Watt Verstärkern gegen das lärmende Publikum durchzukommen. Die persönlichen
Wünsche von Pete Townshend (The Who) führten zur Entwicklung eines 100 Watt Topteils
und einer 8x12" Box. Dieses Konzept führte zum Stack (die Townshend-Box wurde geteilt,
damit man sie besser transportieren kann).
Dieses Stack-Konzept war damals das Non-Plus-Ultra und auch heute ist es in der Heavy-
Szene der Traum. Wem die Lautstärke eines Marshall-Stack nicht reichte, der stellte
einfach 2, 3 oder mehr Stacks nebeneinander. Weil andere renommierte Hersteller
zögerten, das Konzept zu übernehmen, entschlossen sich mehr und mehr Topgitarristen,
ihre Gitarre mit Marshall zu verstärken. Darunter Legenden wie Led Zeppelin, Deep
Purple, Eric Clapton und Jimi Hendrix koppelte nicht selten 18 Marshall-Stacks, weil
es damals durchaus wegen der mäßigen PA-Anlagen üblich war, die Halle oder auch ein
Stadion mit der Backline (Bühnenverstärker) zu beschallen. Der "Marshall-Verstärker
Turm" wurde zum Inbegriff des Gitarrenverstärkers. Und wer sich einen Marshall
leistete, war auf der sicheren Seite - absolut amtlich. Marshall verwendete Celestion-
Lautsprecher, was dem Celestion-Lautsprecher den Ruf einbrachte, DER
Gitarrenlautsprecher zu sein.

Die JCM-800 Serie war lange enorm erfolgreich und mit ihr wurden unendlich viele Hits
produziert. In den 80er und 90er Jahren kam der Wunsch nach mehr Verzerrung auf, und
viele Gitarristen puschten den Eingang ihres JCM-800 mit Overdrives, Verzerrern,
Boostern und sonstigem. Bedingt durch den zunehmenden Erfolg anderer Marken, wurde der
JCM-800 redesigned was zur JCM-2000 DSL & TSL Serie führte. Der Grundsound wurde dabei
nicht verändert (warum auch?) . Aber es ist nun möglich, mehrere Kanäle mit
verschiedenem Verzerrungsgrad schnell zu wechseln, und der mögliche Verzerrungsgrad
wurde - auch ohne Vorschaltgeräte - enorm erhöht. Auch Mastervolume und
Effekteinschleifweg, die bei Vollröhrenamps nicht so einfach ohne gravierenden
Einfluss auf den Gesamtsound zu realisieren sind, wurden hinzugefügt.

Inzwischen baut Marshall eine breite Palette von Amps, die wir in erster Linie für den
Rock- und Metal-Bereich empfehlen. Natürlich liefern wir das komplette Marshall
Sortiment.

Marshall-Amps sind robust, solide, langlebig und haben den amtlichen Rock-Sound. Das
gilt sowohl für große Stacks als auch für die handlicheren Combos.



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